Luxuria – Wollust

von Gastautorin Judith Binias

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Grab meine Hände

Tief in dein Fleisch

Spüre die Fasern

Und schlag meine Nägel hinein.

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Lass deinen Schweiß

In meine Poren fließen

Verliere mich selbst

In deinem Keuchen.

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Taumelnd

Flehst du luftlos nach Gnade

Und ziehst mich weiter

In deine Hitze hinein.

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Das Pulsieren des Blutes

Als Takt unsres Tanzes

Lässt uns verschmelzen

Und steigert sich selbst.

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Wenn die Welt dann verschwommen

Uns wie ein Nebel umfließt

Spüre ich das Beben

Das das Vakuum sprengt.

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Es explodiert zwischen uns

Die Sinne versagen

Für einen Moment

Tasten wir blind.

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Bis deine Hände

Mein Fleisch und mich finden

Und deine Nägel

Sich tief in den Fasern verankern.

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