Urlaubsfolgen

So ein Urlaub kann viele Folgen haben: Man lernt neue Länder, Menschen und Kulturen kennen, besichtigt interessante Städte und romantische Dörfer, verbringt Zeit mit der Familie und erholt sich. All das trifft auf unseren gerade vergangenen Urlaub zu. Vor allem aber half er allen Familienmitgliedern beim Abbau der diversen Stapel ungelesener Bücher:

Vier Personen – zwei Wochen – davon acht von beiden Kindern gelesene Bücher … Und ja, wir haben im Urlaub tatsächlich auch noch andere Dinge unternommen!

6 Gedanken zu “Urlaubsfolgen

  1. Ihr habt also eine Extratasche für Bücher? Ich bin schwer beeindruckt… Lese gerade „Supergute Tage“ von Mark Haddon, kennst Du das?

    • Nein, wir hatten eine Einkaufskiste voller Bücher mit, plus ein paar, die in den Taschen Platz finden mussten. Und zum Glück hatten wir nicht länger Regenwetter, mein Mann und ich haben ratzeputz alles ausgelesen, was wir mithatten. Das ist auch ein entscheidender Nachteil von Flugurlauben, da gibt es diese leidige Gewichtsbeschränkung. 😉

      Mark Haddon kenne ich nicht, kannst Du das empfehlen? Worum geht es?

      • Ja, kann ich empfehlen. In der Ich-Form erzählt Christopher Boone, 15 Jahre, autistisch. Ziemlich direkt, nicht so eine Art Draufsicht. Würde mich interessieren, wie Haddon auf das Thema kam und zu diesen Einblicken, auf seiner Website hab ich auf die Schnelle nichts dazu gefunden, die ist auch ein Erlebnis: http://www.markhaddon.com

        • In der Tat, die Website ist ungewöhnlich! Ich bin auf die Schnelle auch nicht ganz schlau daraus geworden. Das Buch klingt tatsächlich sehr interessant, ich habe es schon notiert. Danke für den Hinweis!

    • Ulla Hahn „Aufbruch“ war wirklich hervorragend, aber das hattest Du schon gelesen, wenn ich mich recht erinnere. Bill Bryson „Mein Amerika“ war interessant und teilweise ziemlich lustig.
      Die Krimis waren alle drei ganz gut: Elizabeth George „Doch die Sünde ist scharlachrot“ spannend, ich lese die Inspector Linley-Krimis sehr gerne, Simon Beckett „Voyeur“ war nicht so gut wie die anderen von ihm, die ich gelesen habe, aber in Ordnung, Gay Longworth „Am Anfang war die Täuschung“ hatte ziemlich viele überraschende Wendungen.
      Joseph Roth „Hiob“ hat mir eigentlich gut gefallen, aber ich habe mich sehr über den Text auf der Buchrückseite geärgert, der zu viele Details vorher verriet. Ich mag beim ersten Lesen gerne etwas Überraschung! Kiran Desai „Erbin des verlorenen Landes“ war zwar einerseits interessant, hatte aber auch ziemliche Längen.
      Dann hatte ich eine Biografie dabei: Birgid Hanke „Carl F. W. Borgward“, die mir sehr gut gefallen hat. Das ist nicht nur etwas für Autofans, Borgward hatte ein interessantes Leben, hat einen tollen Aufstieg gemacht, seine Karriere endete in einem Wirtschaftskrimi, und das ganze ist gut geschrieben – kann ich nur empfehlen!

      Natürlich werde ich nach und nach ausführliche Rezensionen dazu schreiben (nicht zu den Krimis).

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