Viel Lesestoff für euch, denn: Ich bin ein IronBuchblogger

In der letzten Zeit habe ich die Bloggerei ziemlich schleifen lassen. Das ist ein typisches Sommerproblem bei mir. Obwohl ich, zumindest im Urlaub, viel lese, habe ich wenig Zeit und Lust zum Bloggen. Wenn das Wetter schön ist, mag nicht einmal ich dauernd vor dem Computer sitzen. Aber dann ärgere ich mich, wenn der Stapel zu rezensierender Bücher immer größer wird. Außerdem vergesse ich womöglich den Inhalt, was mir besonders gut gefallen hat oder was ich weniger mochte. Es wird dann viel schwieriger, meine Empfindungen darstellen.

Als ich jetzt nach dem Urlaub endlich wieder bloggte, twitterte ich „Die Sommerpause ist vorbei“ und bekam prompt eine Antwort von @IronBuchblogger. Von den Ironbloggern hatte ich schon gehört, weshalb ich gleich neugierig zurückfolgte, mir wenig später die Website ansah und mich sofort anmeldete. Gestartet haben die Aktion Charlotte Reimann und Leander Wattig.

Iron Buchblogger

Wie funktionierts?

Jeder, der sich mit seinem Blog bei den IronBuchbloggern anmeldet, verpflichtet sich, einmal in der Woche zu bloggen. Das wird automatisch kontrolliert. Wer nicht bloggt, zahlt einen Euro in eine Kasse (maximal fünf, dann fliegt man raus). Auf den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt treffen wir uns und trinken etwas. Alternativ können wir das Geld auch spenden, darüber wurde noch nicht gesprochen.

Wie läufts?

Ich bin in der zweiten Woche eingestigen, sodass meine erste Woche gerade herum ist. Da ich mich mit kinderohren und wortakzente angemeldet habe, muss ich zwei Blogbeiträge pro Woche schreiben. Bei wortakzente kein Problem, aber am Samstag hatte ich noch nicht bei kinderohren gebloggt. Prompt bekam ich eine automatisierte E-Mail, in der ich erinnert wurde, dass ich noch nicht gebloggt habe. Klasse!

Am Ende jeder Woche wird eine Liste veröffentlicht, wer fleißig war und wer faul. So sieht man auch gleich, wer welchen Artikel geschrieben hat. Bisher waren übrigens alle fleißig.

Was bringts?

Ich brauche ab und zu mal einen kleinen Tritt in den Allerwertesten. 😉 Den einen Euro Strafe finde ich nicht schlimm, das wird mich nicht abhalten zu trödeln, aber jetzt geht es ja um die Ehre! Ich glaube schon, dass mir das hilft, mich zu disziplinieren.

Außerdem sind wir alle in das IronBlogger-Verzeichnis eingetragen worden und bekommen Vergünstigungen wie ermäßigte Messeeintritte. Ersteres hat mir schon neue Follower beschert – sehr schön, willkommen! Letzteres finde ich spontan weniger wichtig, aber wer weiß, das bleibt abzuwarten.

Auch die Leser haben etwas davon: Die Seite gibt einen tollen Überblick darüber, was in der Buchbloggerszene gerade passiert.

Ich kann mir vorstellen, dass das nicht für jeden etwas ist – das Bloggen soll ja Spaß machen und manche würden sich vielleicht zu sehr unter Druck gesetzt fühlen. Ich glaube aber, dass es für mich perfekt ist. Und ihr, meine Leser, werdet auch etwas davon haben: viele neue, hoffentlich interessante Rezensionen und Artikel.

Ich freue mich darauf!

3 Gedanken zu “Viel Lesestoff für euch, denn: Ich bin ein IronBuchblogger

  1. Pingback: Ich bin jetzt auch ironbuchblogger « Familienbande

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