Lesechallange mit offenem Ende – Teil 1 Klassiker

Challenges sind so eine Sache. Einserseits finde ich es durchaus spannend, nach gewissen Vorgaben zu lesen. Oft entdeckt man auf diese Weise nämlich neue Autoren oder nimmt sich endlich einmal Bücher vor, die eigentlich schon lange auf der Leseliste standen. Andererseits artet es auch leicht in Stress aus und ich habe ja sowieso immer einen ganzen Stapel Rezensionsexemplare hier liegen, vor allem für das Kinderohren-Blog.

Lovely Mix hat sich jetzt aber eine Challenge ohne Zeitdruck einfallen lassen. Es geht nur darum, die Bücher irgendwann zu lesen, es muss aber nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums geschehen. Es kann zwar gut sein, dass die Angelegenheit irgendwann einmal im Sand verläuft, aber wenn ich bis dahin etliche der Bücher gelesen habe, ist es ja auch fein.

Bei der Bücherkultur-Challenge sind 150 Bücher zu lesen. Es gibt zwei Listen, Gegenwartsliteratur (100 Bücher) und Klassiker (50 Bücher). Man kann beide Listen „bearbeiten“ oder sich für eine entscheiden. Ich mag mich an beiden versuchen.

Zu meiner Freude habe ich einiges schon geschafft, diese Titel setze ich kursiv. Bei der Klassikerliste bleibt gar nicht viel übrig, da sieht man, wozu so ein Anglistikstudium dienen kann. 🙂 Etliche der Titel habe ich aber auch schon als Jugendliche gelesen.

Die Klassiker (vor 1945): 

Aimée und Jaguar Erica Fischer (ist auf die Gegenwartsliste umgezogen)
Anna Karenina Leo Tolstoi 
Anne Frank Tagebuch Anne Frank
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit Marcel Proust 
Berlin Alexanderplatz Alfred Döblin 
Buddenbrooks Thomas Mann 
Das Bildnis des Dorian Grey Oscar Wilde 
Der geheime Garten Fances Hodgson Burnett
Der Glöckner von Notre Dame Victor Hugo
Der kleine Prinz Antoine de Saint Exupéry
Der Prozess Franz Kafka
Der Sandmann E.T.A. Hoffmann
Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde Robert Louis Stevenson
Die Abenteuer des Sherlock Holmes Arthur Conan Doyle
Die Abenteuer des Tom Sawyer Mark Twain 
Die Schatzinsel Robert Louis Stevenson
Die Verwandlung Franz Kafka
Die Zeitmaschine H.G. Wells
Ein Zimmer für sich allein Virgina Woolf
Eine Weihnachtsgeschichte Charles Dickens
Englische Liebschaften Nancy Mitford
Faust Goethe 
Frankenstein Mary Shelley 
Große Erwartungen Charles Dickens 
Jane Eyre Charlotte Bronte 
Krieg und Frieden Leo Tolstoi
Little Women Louisa May Alcott 
Macbeth Shakespeare 
Madame Bovary Flaubert
Moby Dick Herman Melville
Oliver Twist Charles Dickens 
Onkel Toms Hütte Harriet Beecher 
Robin Hood Howard Pyle
Robinson Crusoe Daniel Defoe 
Schöne neue Welt Aldous Huxley 
Stolz und Vorurteil Jane Austen 
Sturmhöhe Emily Brontë 
Tote Seelen Nikolaj Gogol
Vom Winde verweht Margaret Mitchell
Der Fremde Albert Camus
Die drei Musketiere Alexandre Dumas 
Aus dem Leben eines Taugenichts Joseph von Eichendorff
Der Steppenwolf Hermann Hesse 
Der Untertan Heinrich Mann
Die Reise zum Mittelpunkt der Erde Jules Verne 
Effie Briest Theodor Fontane 
Der Graf von Monte Christo Alexandre Dumas 
Dracula Bram Stoker 
Von Mäusen und Menschen John Steinbeck
Ein Baum wächst in Brooklyn Betty Smith

Die Regeln erlauben, bis zu 10 Titel von vornherein zu streichen. Ich nehme das nur bei Marcel Proust wahr. Ich habe „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ schon mehrfach begonnen und fand es einfach nur langweilig.

Es bleiben also nur zwölf von 49 Titeln, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich „Krieg und Frieden“ nicht doch schon gelesen habe. Aber egal, wenn dann als Jugendliche. Meine Leseliste sieht also wie folgt aus:

  • Der geheime Garten – Fances Hodgson Burnett – zur Rezension
  • Der Sandmann – E. T. A. Hoffmann
  • Die Zeitmaschine – H. G. Wells
  • Ein Zimmer für sich allein – Virgina Woolf
  • Englische Liebschaften – Nancy Mitford
  • Krieg und Frieden – Leo Tolstoi
  • Madame Bovary – Flaubert
  • Tote Seelen – Nikolaj Gogol
  • Der Fremde – Albert Camus
  • Aus dem Leben eines Taugenichts – Joseph von Eichendorff
  • Von Mäusen und Menschen – John Steinbeck – zur Rezension
  • Ein Baum wächst in Brooklyn –Betty Smith

Das ist eindeutig machbar!

Die Gegenwartsliste bekommt einen eigenen Artikel!

20 Gedanken zu “Lesechallange mit offenem Ende – Teil 1 Klassiker

  1. Pingback: H. G. Wells: Die Zeitmaschine | Wortakzente

  2. Pingback: John Steinbeck: Von Mäusen und Menschen | Wortakzente

  3. Pingback: Frances Hodgson Burnett: Der geheime Garten – Kinderohren

  4. Pingback: Lesechallenge mit offenem Ende – Teil 2 Gegenwartsliteratur « Wortakzente

  5. Danke für den Hinweis auf diese Challenge. Ich habe eh das Bedürfnis, endlich wieder etwas „klügere“ Bücher zu lesen, da kommt mir diese Auflistung sehr gelegen 🙂

  6. Oh, da bin ich in Versuchung, auch diese Challenge noch auf meine Challenge-Liste zu setzen! Von den Klassikern habe ich auch schon viele gelesen, Buchhandels-Lehre sei Dank, aber da ist doch noch genug übrig, was ich wirklich mal lesen sollte!

  7. Huhu. Ach ich freu mich das du dabei bist :). Da hast du ja wirklich schon sehr viele geschafft. ich bin gespannt bei Proust. Ich habe Swann’s Way schon mal gelesen, ist aber Jahre her und ich hab keine Ahnun ob ich was verstanden hab, deswegen versuchs ichs mal noch mal. Mal gucken ob ichs schaff :D. Glg Franzi

  8. Pingback: Bücherkultur Challenge – 150 Bücher aus Gegenwart und Klassik, die man gelesen haben sollte. | Lovely Mix

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