Lars Ruppel: Holger, die Waldfee

Der deutsche Poetry-Slam-Meister von 2014 hat sich elf bekannte Redensarten angeschaut und erklärt sie auf seine Weise. Er erzählt von der Verehrung des heiligen Strohsacks und der harten Arbeit des Herrn Specht, für die dieser aber als einziges Lob höchstens einmal ein „Nicht schlecht, Herr Specht!“ hört. Endlich erfahren die Zuhörer, was es mit dem lieben Herrn Gesangverein auf sich hat und welche Wandlung Heide Witzka in ihrem Leben durchläugt.

Lars Ruppel strotzt offensichtlich nur so von originellen Ideen über die mögliche (oder eher unmögliche) Bedeutung und Herkunft der Redensarten. Manche seiner Schilderungen sind so lustig, dass ich lauthals gelacht habe. Anfangs habe ich einen Moment gebraucht um zu kapieren, worum es überhaupt geht – vielleicht auch, weil das Hörbuch mit dem titelgebenden „Holger, die Waldfee“ beginnt, das ich als „Holla die Waldfee“ kenne. Aber ich war meist begeistert sowohl von dem Ideenreichtum als auch der Art des Vortrags. Moderne Gedichte, die einfach nur Spaß machen!

Wer wissen will, was der alte Schwede mit IKEA zu tun hat und mit welchem Tempo Volker Racho durchs Leben saust, sollte sich diese schwungvolle CD nicht entgehen lassen.

Cover_Ruppel_HolgerdieWaldfee

Lars Ruppel: Holger, die Waldfee. Satyr 2015. 1 CD, 63 Minuten, Euro 19,90, ISBN 978-3-944035-49-9.

Zur Verlagsseite – zum Verlagsshop – bei Amazon – oder in einer Buchhandlung.

Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

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