Rezension. Carola Heine: Fabelhafte Focaccia

Ich sehe gerade, dass mein letzter Beitrag hier auch eine Backbuch-Rezension war. Nein, ich habe nicht vor, nur noch Back- und Kochbücher zu besprechen. Ich lese seit Monaten aber so viel beruflich, dass ich tatsächlich privat schon ewig keinen Roman mehr gelesen habe. Wenn ich Zeit zum Lesen finde, wird es meinst eher ein Kinderbuch fürs Kinderohren-Blog. Aber ein Backbuch durchblättern und mal ein Rezept ausprobieren, das geht immer.

Leckere Brote – schnell selbstgemacht

Ich back sehr gerne, zumindest theoretisch. Praktisch fehlt mir oft die Zeit dafür, oder zumindest nehme ich sie mir nicht. Focaccia hatte ich noch nie gegessen, aber die tollen Bilder in Carola Heines Foodblog Planet Alltag machten wirklich Appetit darauf. Als sie dann im Mai das Buch „Fabelhafte Focaccia” herausbrachte, habe ich gleich zugeschlagen und auch recht bald gebacken. Nur mit meiner Rezension hänge ich mal wieder ein paar Monate hinterher. Sorry. Aber das hat auch Vorteile, denn nun ist Herbst, wir haben schon viele verregnete und stürmische Tage und da macht backen einfach viel mehr Spaß als im heißen Sommer, finde ich. Wer also Spaß daran hat, sollte sich unbedingt dieses Buch zulegen und losbacken. Die Rezepte sind wirklich einfach nachzubacken und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Ich habe zwei Sachen ausprobiert. Einmal ein klassisches Brot, nur mit Salz und Rosmarin bestreut, und eine Gardenscape-Focaccia mit dem, was ich gerade an Gemüse dahatte. Ich habe mich für den schnellen Teig entschieden, der nicht über Nacht ruhen muss. Das Ergebnis war sehr lecker, auch wenn ich das klassische Brot etwas zu lange im Ofen hatte, sodass es ein wenig knusprig war.

“Etwas” zu dunkel 😀

Inspirierende Rezeptideen

Zum Start: Grundrezepte

Das Buch beginnt mit einigen Hinweisen zu den zu verwendenden Zutaten und zum Backen. Dann geht es gleich mit  einigen Grundrezepten los. Die klassische Focaccia für jeden Tag (die ich gemacht habe) braucht nur eine Stunde Teigruhe, die traditionelle Focaccia geht über Nacht im Kühlschrank und die schnelle Focaccia ohne Hefe ist für alle, die sich an Hefe nicht herantrauen, keine mehr im Haus haben oder beim nächsten Shutdown mal wieder keine mehr abbekommen. Dann gibt es noch eine Vollkornvariante, eine mit Grieß und eine mit Kartoffeln, Kürbis oder Süßkartoffeln. Mit diesen Rezepten ist man an sich schon gut versorgt und hat unendlich viele Möglichkeiten.

Dann kommt die Kür

Das Grundrezept schmeckt sehr lecker, aber dabei muss es nicht bleiben. Focacce können süß oder herzhaft zubereitet werden. Süß habe ich noch nicht probiert, aber ich habe hier schon eine Weile Bio-Zitronen liegen, weil mich das Rezept so angelacht hat. Auch die Variante mit Mandel-Zimt-Kruste muss ich unbedingt einmal ausprobieren.

Auch bei den herzhaften Rezepten gibt es viele tolle Kombinationen und Ideen. Das tolle ist, dass man den Belag so anordnen kann, dass wunderschöne Bilder entstehen. Das Auge isst schließlich mit! Das macht sie auch wunderbar als Party-Mitbringsel geeignet.

Mein erster Versuch – noch ausbaufähig, aber lecker

Die Rezepte sind gut verständlich und übersichtlich aufgebaut. Die einzelnen Schritte werden, wo nötig, durch kleine Bilder illustriert, mehrere größere oder ein ganzseitiges Bild zeigen das fertige Ergebnis. Also alles so, wie man es sich bei einem Backbuch wünscht!

Das Buch gehört zu den zehn Finalisten auf der Sachbuch-Longlist des »Selfpublishing-Buchpreis 2020«! Völlig verdient, wie ich finde, ich drücke die Daumen für den nächsten Schritt.

Fazit: Tolle, einfach umzusetzende Rezepte für leckere Brote.

Carola Heine: Fabelhafte Focaccia. Rezepte, Tipps, Inspirationen und Focaccia-Kunst. 2020. 39 Seiten, Euro 9,99, ISBN 978-3-9480-3317-0

__________________________________________________

WERBUNG (*)

Zur Blogseite – bei Amazon – im Onlineshop eurer Buchhandlung – und in eurer Lieblingsbuchhandlung.

(*) Nach dem Telemediengesetz sind Links auf Verlage, Shops und Affiliate-Links (hier: Amazon) als Werbung zu kennzeichnen, übrigens ganz unabhängig davon, ob das Buch ein Rezensionsexemplar ist oder selbst gekauft wurde. Ich bekomme kein Geld von den Verlagen, sie stellen mir lediglich ein Buch zur Verfügung. Das verpflichtet mich zu nichts, ich schreibe auch kritische Rezensionen oder verzichte ganz darauf, ein Buch zu besprechen. Meine Meinung ist nach wie vor unabhängig. Die Links sind ein Service für euch Blogbesucher, auf den ich nicht verzichten möchte. Lediglich über den Amazon-Affiliate-Link verdiene ich etwas Geld – falls jemand etwas bestellt, nachdem er den Link benutzt hat, bekomme ich ein paar Cent.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.

*